Pornosucht

Internetpornographie kann zu quälender Sucht führen - und in der Folge zu gravierenden persönlichen, sexuellen und sozialen Störungen auch schon bei sehr jungen Männern. Die gute Nachricht ist: aufhören lohnt sich. Es gibt Hilfe. Diese beiden Videos geben einen ersten Einblick in das Thema.

Nicht jeder Mensch, der Pornographie konsumiert, entwickelt eine Sucht. Wer sie entwickelt, bei dem steht sie in Verbindung mit (häufig traumatischen) Erlebnissen oft aus der frühen Kindheit. Auch eigene sexuelle Traumatisierungen können die Basis für eine Pornosucht bilden.

Hinweise auf das zugrundeliegende Erleben erhalte ich aus dem Genre, zu dem es eine Person hinzieht und dem Erleben, welches immer wiederholt werden muss, ohne zu verstehen warum. Wer davon loskommen möchte, der empfindet die konsumierten pornografischen Inhalte im Widerspruch zu seinem bewussten Denken und Fühlen und seinem Frauenbild - und kommt dennoch nicht los. 

Irgendwann kommen Einsamkeit, Depressionen, Selbsthass, soziale Ängste, soziale und sexuelle Probleme.

Im Internet finden Sie Selbsthilfeprogramme - es gibt sogar Apps, die beim Aufhören helfen. Google hilft weiter.

Wenn das nicht ausreicht, braucht es eine diskrete, kompetente, warmherzige, einfühlsame persönliche Begleitung.

praxis@juliane-spitta.com

 

The great porn experiment / Gary Wilson

Why I stopped watching porn | Ran Gavrieli